Rund 25.000 Kinder und Jugendliche machen die Welt ein bisschen besser

BDKJ in Baden-Württemberg zieht positive Bilanz der72-Stunden-Aktion 2019

Die Liste der erfolgreich abgeschlossenen Projekte ist lang: in Pfullendorf entstand eine riesige Grillstelle im Seepark, Jugendliche in Christazhofen organisierten ein Benefizkonzert, in Osterburken wurde eine Ausstellung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes, und in Weil der Stadt entstand auf dem Waldlehrpfad eine Klangstation. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Ideen, welche die rund 20.000 Teilnehmenden in Baden-Württemberg in den vergangenen 72 Stunden verwirklichen konnten.

An Deutschlands größter Sozialaktion 2019 beteiligten sich bundesweit über 160 000 Kinder und Jugendliche. Zu den 18.000 in Baden-Württemberg angemeldeten Teilnehmenden kamen noch tausende Helferinnen und Helfer dazu. Rechnet man die Anzahl ehrenamtlicher Stunden hoch, die die Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit gemeinsam geleistet haben, kommt eine beeindruckende Zahl zustande: über 1 Millionen Stunden ehrenamtliches Engagement zwischen Mannheim, Schwäbisch-Gmünd und Bodensee. Besonders durch Reportagen, Hilferufe und Musikwünsche über des Aktionsradios SWR3 wurde auch einmal mehr deutlich: Einsatz steckt an. Ganze Ortschaften machten mobil, um Unmögliches in den letzten Stunden wahr zu machen. Neben Freunden, Eltern, Nachbarn beteiligten sich auch viele Handwerksbetriebe, Firmen und Einzelpersonen im ganzen Sendegebiet spontan unentgeltlich an der Sozialaktion. So konnten für die Gestaltung einer Unterführung spontan Sprayer und Farbdosen gefunden werden, oder für ein Upcyclingprojekt gegen Kuchen ein Sack Weinkorken getauscht werden.

„Die vergangenen vier Tage haben gezeigt, was Jugendliche und Kinder im gemeinsamen Tun alles bewegen können, wie ihre Überzeugungskraft und ihre Energie die Erwachsenen anstecken kann“, fasst Paul Rögler, BDKJ-Diözesanleiter in Freiburg zusammen. Viele Landes- und Bundespolitiker und Kirchenleitungen waren bei Aktionsgruppen vor Ort und zeigten sich von dem außergewöhnlichen Einsatz beeindruckt.

„Mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität haben die Jugendlichen ein Signal für mehr Solidarität und Miteinander in die gesamte Gesellschaft gesendet. Die vielen Unterstützungsangebote und die begeisterten Reaktionen zeigen, dass das Signal angekommen ist. Diese Aktion macht Spaß und hat Sinn“, führt Benjamin Wahl, BDKJ-Diözesanleiter in Rottenburg-Stuttgart aus.

Neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Bischofskonferenz sind das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion. Landesweit unterstützen das Ministerium für Soziales und Integration sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg, die Aktion Hoffnung und die jeweiligen Diözesancaritasverbände die Aktion.
SWR3 begleitete für 72 Stunden die Aktion im Südwesten und warf dafür komplett seinen Sendeplan um.

>>> Mehr Informationen und Bilder unter rost.72stunden.de